Freitag, 10. Januar 2014

Kinder des Kapitols - eine Tribute von Panem Fanfiction


Hey ihr Lieben! Wir hoffen, ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht!! Wir auf jeden Fall und hatten dabei natürlich gaaaanz viel Zeit um zu lesen, ins Kino zu gehen oder eben auch kreativ zu werden und zu schreiben!! Das, was ihr hier gleich lesen werdet, stammt von der lieben Johanna, die diese FF auch schon hier gepostet hat und wie ich finde, dass sie ihr echt gelungen ist und so hab ich mir gedacht, falls ihr sie noch nicht kennt, hier mal das erste Kapitel (falls ihr wollt folgen bald auch noch Weitere!) Viel Spaß beim Lesen!! :)

Diese FF spielt gleich der Trilogie von Suzane Collins!

Kapitel 1 - die Ernte


 Müde reibe ich mir die Augen und setze mich in meinem Bett auf. Es dauert ein wenig, bis sich wieder etwas Klarheit in meinem Kopf gebildet hat. Ich wünsche mir die Klarheit würde wieder verschwinden. Heute ist die Ernte. Die Kapitol-Ernte...Okay, die Chancen gezogen zu werden stehen nicht sehr hoch, da jeder nur ein Los hat. Aber trotzdem...Ich habe riesige Angst.

<Da bist du ja Charlotte. Ich hab echt lange gewartet. Lass uns jetzt die Kleider anprobieren...>, strahlt Emily mich an. Ich ignoriere sie und mache mir eine Schüssel Cornflakes. Sie versteht einfach nicht den Ernst der Situation. Emily denkt einfach nicht nach. Ich kann nicht fassen,  dass wir verwandt sind. Sie ist meine Halbschwester und ich lebe erst seit kurzem mit ihr zusammen. Genau genommen seit mein Großvater Coriolanus Snow gestorben ist. Sofort wurden alle, die was mit ihm zu tun haben in einen Häuserblock zusammen gepfercht. Blöderweise ist Emily in meinem Haus gelandet.  Langsam, während Emily immer noch von irgendwelchen Kleidern plappert, räume ich meine Schüssel wieder weg. Mir ist der Appetit vergangen. <...und wir werden am besten aussehen bei der Ernte...>, sagt Emily grade. <Bei der Ernte?>, frage ich verwirrt. <Jaah...unsere Kleider werden ja wohl am besten aussehen! Und übrigens wir haben nur noch eine halbe Stunde. Zieh dich um!> Und mit diesen Worten rauscht sie aus dem Zimmer und lässt mich alleine und verängstigt in der kleinen Küche zurück. Ich schleppe mich die Treppe zu meinem Zimmer hoch und ziehe ein dunkelblaues Cocktailkleid aus meinem Schrank. Am liebsten würde ich gar nicht hingehen, aber wer weiß was dann passiert... Entschlossen straffe ich meine Schultern und laufe mit erhobenem Kopf auf die Straße. Der große Platz ist nicht weit von hier. Doch es ist unangenehm kalt und jeder starrt mich mit großen Augen an. Das sind die Rebellen, denke ich. Kapitoleinwohner dürfen nicht einfach so auf die Straße.

Ich stehe mit den anderen 14-Jährigen in einem mit Seilen abgetrennten Bereich. Ich sehe mich nach Emily um. Sie ist 16 aber im Bereich der 16-Jährigen sehe ich sie nicht. Ein seltsames Gefühl breitet sich in meinem Bauch aus. Drückt sie sich?

<Willkommen zu den 76. Hungerspielen!>, ruft eine Frauenstimme. Sofort schaue ich zu der improvisierten Bühne. Ist das...Effie Trinket? Sie ist dafür bekannt, dass sie angeblich den Rebellen geholfen hat. Großvater hat sie verachtet. Ich habe genug Ernten gesehen um zu wissen was jetzt kommt. <Ladies first!>, ruft Effie ins Mikro. Meine Beine fangen an zu zittern und ich hätte mich am liebsten auf den Boden gelegt und geweint. Aber ich muss stark sein. Um Großvaters Willen. Ich atme ein paar Mal tief durch, bevor ich den Kopf hebe und Effie Trinket dabei beobachte, wie sie ihre Hand in die Lostrommel steckt. Würgereiz überkommt mich. Sie zieht einen Zettel. Geht zurück zum Mikro. Faltet ihn auf. Ich beobachte wie sie sich über die Lippen leckt und den Namen vorliest:


<Charlotte Snow!>


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